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Seifen-Blog

Seifen Rezept berechnen

Seifen Rezept berechnen

Bei der Verseifung reagieren Öle und Fette mit einer Lauge zu Glycerin und den Salzen der Fettsäuren. Für diesen Prozess braucht man unterschiedliche Mengen an Natriumhydroxid, um die Öle und Fette möglichst vollständig zu verseifen.

Das kann man praktisch mit einem Verseifungsrechner machen, indem man dort nur die Mengenangaben der eingesetzten Öle und Fette eingibt und schwuppdiwupp erhält man mit einem Klick sowohl die einzusetzende Menge an Natriumhydroxid als auch die Wassermenge. Je nachdem, ob die Seifensiederin oder der Seifensieder eine schärfere Seife, z.B. für die Reinigung von verschmutzen Händen nach der Gartenarbeit oder eine milde Seife für empfindliche und trockene Haut haben möchte, erhöht oder erniedrigt man dementsprechend entweder die Menge an Natriumhydroxid oder die Menge an den Ölen und Fetten. Ein Hoch auf digitale Verseifungsrechner, die uns diese Arbeit erleichtern.

Von der chemischen Seite her zerlegt die Lauge also alle Fette, die - wie man sprichwörtlich so gerne sagt: „alles, was nicht bis drei auf den Bäumen ist“- und übrig bleiben neben den vollständigzerlegten Ölen und Fette aber auch unvollständig zerlegte Öle und Fette, sogenannte Mono- und Diglyceride. Da diese chemisch allerdings keine Fette mehr sind, ist die Beschreibung einer Seife mit einem prozentualen Überfettungsgrad für das Kaltverfahren aus chemischer Sicht nicht korrekt und irreführend. Man spricht also besser von einem Laugenunterschuss.
Im dem sogenannten Heißverfahren hat man jedoch die Möglichkeit, am Ende des Verseifungsprozesses zusätzlich sein Lieblingsöl dazuzugeben: Hier liegt dann eine echte Überfettung vor, weil durch das spezielle Verfahren jede weitere Verseifung mit der Lauge unterbunden wird.

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